TV / Fernseher: Shopping Tipps

Wichtige Merkmale beim Kauf eines Fernsehers sind Größe, Bildqualität, Design und Preiskategorie. Neuerdings steht man auch vor der Entscheidung: Flachbildfernseher oder traditionelles Modell? Dieser Ratgeber bietet Ihnen wichtige Informationen, um sich im Technik-Dschungel rund um die Begriffe Plasma, LCD und HDTV zurechtzufinden. Besonders geeignet für die Darstellung von HDTV sind LCD TV und Plasma TV.

HDTV

HDTV (High Definition TV) steht für digitales Fernsehen in einer sehr hohen Auflösung. Beispielsweise lassen sich Bilder von der Digitalkamera ohne Qualitätsverlust anzeigen. Die erheblich bessere Bild- und auch Tonqualität von HDTV im Vergleich zum herkömmlichen Format schlägt sich allerdings auch im deutlichen höheren Preis bei TVs nieder, die HDTV-ready sind. Nur diese Kennzeichnung als HDTV-ready oder auch HD ready bedeutet übrigens, dass der entsprechende Fernseher in der Lage ist, das hochauflösende Fernseh-Signal zu empfangen. Üblicherweise geschieht das dann durch einen Receiver oder Tuner.
Normalerweise wird HDTV mit digitalem Ton und im Widescreen Format (entspricht 16:9 Format) übertragen. Besonders geeignet für die Darstellung von HDTV sind LCD TV und Plasma TV.

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LCD

Sony Bravia KDL-40W4500

Eine weitere Art von Flachbildfernsehern sind LCD TVs. Im Grunde unterscheiden sich die Plasma- und die LCD (Liquid Crystal Display) Technologie nur darin, auf welche Weise die Bildpunkte zum Leuchten gebracht werden. Neben der höheren Energieeffizienz und dem Ausschluss von Einbrennverhalten ist vor allem die längere Lebensdauer bei gleichbleibender Leuchtkraft ein großer Vorteil der LCD TVs. Abstriche muss man hingegen zur Zeit noch bei der Bildqualität machen, vor allem bei Modellen im unteren Preissegment: Neben einem allgemein schwächeren Kontrast kann es bei schnelleren Bewegungen auf dem Bildschirm zu "Verwischeffekten" im Bild kommen.

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Plasma

Panasonic Viera TH-42PX80

Plasma TV Technologie gehören wie LCD TV Technologie zur Kategorie der Flachbildfernseher. Aufgrund der sehr geringen Bildschirmtiefe von nur ca.10 cm liegt der Vorteil hier ganz klar auf dem eleganten, platzsparenden Äußeren. Flachbildfernseher lassen sich mit einer entsprechenden Vorrichtung sogar wie ein Bild an der Wand anbringen. Ein Plasma TV besteht aus bis zu 1 Million Pixel, die in einer bestimmten Reihenfolge erleuchtet werden, um ein Bild in bis zu 67 Milliarden Farben zu erzeugen. Wegen der relativ großen Pixel gibt es Plasmabildschirme erst ab 32 Zoll Bildschirmdiagonale. Plasma-Fernseher liefern sehr gute Bildqualität - auch bei Tageslicht, natürliche Farbdarstellung und einen guten Betrachtungswinkel. Plasma TVs haben in der Regel eine ausreichende Auflösung, um den HDTV Standard (siehe unten) darzustellen.
Achtung: Im Vergleich zu LCD-Fernsehern verbrauchen Plasma-Fernseher fast doppelt so viel Strom. Außerdem ist die Gefahr von Einbrennverhalten (z.B. durch lange eingeblendete Sender-Logos) systembedingt möglich!

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Bildröhre

Daewoo DTB21S6

Der klassische Fernseher enthält eine Bildröhre. Sie liefert gute Bildqualität sowie natürliche Farbdarstellung und ist im Vergleich zu den anderen Technologien sehr kostengünstig. Außerdem hat der Zuschauer auch aus grossem Winkel eine gute Sicht auf das Bild. In der Regel ist die Gefahr von Einbrennverhalten und Nachzieheffekten sehr gering. Die Nachteile der Bildröhre kennt wohl jeder: Sie sind sehr schwer und benötigen wegen ihrer hohen Gehäusetiefe - bis zu 60 cm - viel Platz.

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Rückprojektions-TV

Sony KDF E50A11E

Im Vergleich zu Bildröhren verfügen Rückprojektions-TV über eine größere Bildschirmfläche. Außerdem sind sie deutlich flacher als Bildröhren, dass heißt sie benötigen nicht so viel Platz wie diese. Nachteil dieser Fernseher-Kategorie ist, dass man nur frontal vor dem Fernseher eine wirklich gute Sicht auf den Bildschirm hat. Diese TV Technologie konnte sich u.a. aus diesem Grund bis heute nicht durchsetzen.

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